Lesefähigkeit und Intelligenz

Casio elektronisches Wörterbuch
Das kleine und handliche Nachschlagewerk zu jeder Zeit
Der Zugang zur Literatur bedingt Lesefähigkeit.

Klingt zwar banal, ist aber trotzdem ein weitgehend unterschätztes Thema, nicht nur für Kinder. Oder wie oft lesen Sie über Texte hinweg? Weil Sie diese nicht "interessant genug" finden oder sie als "unwichtig" abtun, verstehen Sie die Texte einfach nicht? Studien beweisen, dass Intelligenz nicht nur "angeboren" ist, sondern gezielt mit Lesetechnik verbessert werden kann und außerdem noch dazu glücklicher macht, weil man den Sinn von Dingen erfassen kann und damit mehr Gewissheit über Zusammenhänge erlangt.

Womit wir beim Thema Leseerziehung (lesen lernen) wären, dessen Wichtigkeit nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Sicher haben Sie es erlebt, dass Sie ein Buch gelesen und in einen Text völlig "hineingekippt" sind und immer weiter und weiter gelesen haben, weil es so spannend war, und Sie haben sich am Ende an alles erinnert, was im Buch stand und konnten den Inhalt ganz und gar nachvollziehen? Aber womit hat dies zu tun? Doch nicht ausschließlich damit, dass es spannend war, sondern auch deshalb , weil es verstanden wurde, weil Sie die Wörter verstanden haben.

...und seien Sie versichert: Es sind oft die einfachen Wörter, die man zu wissen glaubt und nicht im richtigen Zusammenhang versteht, oder schlagen Sie die Wörter nach, die Sie kennen? Daher ein Tipp: Suchen Sie zuerst nach scheinbar einfachen, banalen Wörtern, wenn Sie die Zusammenhänge nicht verstehen! Manchmal sind es auch Fremdwörter, die man so lange kennt und so oft gehört hat, dass man fest davon überzeugt ist, dass man sie weiß. Das sind Wörter, wie "Pazifismus", "Sakrileg" usw. Man glaubt sie zu kennen, aber oft wird man beim Nachschauen im Wörterbuch eines besseren belehrt.

Versuchen Sie es beispielsweise mit Thomas Bernhards Buch "Ein Kind". Tipp Ein literarisches Kunstwerk, das berührt! Lesen Sie bewusst, versuchen Sie, den gesamten Inhalt zu verstehen, jedes einzelne Wort und somit den gesamten Kontext. Lassen Sie sich Zeit dafür, besser etwas vollständig zu verstehen, als nur gehetzt oberflächlich. Wenn Sie dann weiter lesen und das Leben des jungen Menschen in diesem autobiografischen Werk nachvollziehen, können Sie verstehen, warum jemand so schwierig geworden ist, als welcher Bernhard ja bekannt war. Und das sind dann die Geschichten, die das Leben schreibt und die Leser faszinieren. mehr zum Thema Lesen und Intelligenz demnächst hier

Literatur Herkunft des Wortes "Literatur" laut Duden: älter = (Sprach-) Wissenschaft, Gelehrsamkeit; Literatur stammt aus dem lateinischen litteratura = Buchstabenschrift; Sprachkunst Oft steht bei den Defintionen ahd, mhd ; was bedeutet das und wann war das eigentlich? Cirka 600 nach Christus bis etwa 1050 Althochdeutsch (AHd., ahd.) 1050 n.Chr. bis etwa 1400 Mittelhochdeutsch (Mhd., mhd) Seit 1400 Neuhochdeutsch (Nhd.)

Und was war davor? Die deutsche Sprache stammt aus dem Indogermanischen (oder Indoeuropäischen): die Inder aus dem Osten und die Germanen im Westen. Daraus entstanden später die beiden west- und ostindogermanischen Sprachgruppen. Ostindogermanisch sind alle slawischen, persischen, armenischen und albanische Sprachen.

Westindogermanisch ist das Griechische (alt, wie neu), sowie das Lateinische, das den Ausgangspunkt für die romanischen Sprachen (rumänisch, italienisch, rätoromanisch und französisch, portugiesisch, spanisch, katalanisch) bildet.

Aus dem Westindogermanischen hat sich das Germanische und Westgermanische (angelsächsisch/englisch, friesisch und deutsch) als Seitenarm entwickelt.

Das älteste deutschsprachige Literatur-Denkmal ist das um 800 niedergeschriebene Hildebrandlied. Die deutsche Sprache kommt vom Althochdeutschen „deot“ (=Volk), im frühen Mittelalter verwendet (im Gegensatz zur lateinischen Sprache).

Die deutsche Sprache lässt sich in zwei Mundarten unterteilen: Niederdeutsch im Norden und Hochdeutsch (Mitte und südlicher Raum). Die Grenze liegt südlich von Düsseldorf (Benrather Linie) und lässt sich auf eine Lautveränderung cirka um 600 n.Ch. zurückführen.

Hochdeutsch wird im täglichen Sprachgebrauch als Schriftdeutsch bezeichnet, womit eigentlich die Hochsprache (Bühnensprache) gemeint ist.

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