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Lob und Tadel

Wien, im September 2011



Mark Twain elektronisches Wörterbuch

Mark Twain und Österreich


Vor rund 100 Jahren starb der große Dichter und Humorist Mark Twain. Der Vertreter des amerikanischen Realismus erlangte vor allem durch seine beiden Romane „Tom Sawyer“ und „Huckleberry Finn“ weltweit Bekanntheit.

Weniger bekannt ist, dass er fast zwei Jahre in Österreich lebte und ein beliebter Gast der Wiener Gesellschaft war. Als er 1997 während seiner Europareise in Wien eintraf wurde er sogar vom Kaiser Franz Joseph in Audienz empfangen und war ebenso Teilnehmer des Trauerzuges der Kaiserin Elisabeth von Österreich.

Mark Twain dürfte es in Österreich so gut gefallen haben, dass er fast 2 Jahre hierzulande weilte. Aus dieser Zeit stammen einige Episoden des bissigen Humoristen: So behauptete Mark Twain einmal, dass bei solchen Einladungen niemals darauf geachtet würde, was der jeweilige Gesprächspartner eigentlich sagte. Um dies zu beweisen bat er der Hausfrau bei seinem Zuspätkommen, dies zu entschuldigen, aber er musste noch seine Tante umbringen. „Das hat etwas länger gedauert, als ich dachte.“ woraufhin die Gastgeberin erwiderte, dass dies gar nichts mache, wichtig sei, dass er überhaupt gekommen sei.

Die wohl berühmteste Episode aus seiner Wiener Zeit, die aus seinem regen Teilhaben am gesellschaftlichen Leben stammt, ist wohl die Geschichte der Politikersgattin, neben der er bei einem Diner saß. Er streute ihr Rosen indem er galant meinte: „Wie schön sie doch sind, Madame!“ Darauf entgegnete die Dame boshaft: „Schade, dass ich das von Ihnen nicht behaupten kann!“, woraufhin Mark Twain konterte: „Machen Sie es wie ich gnädige Frau: Lügen Sie!“

1899 kehrte Mark Twain wieder in die USA zurück da sich der Gesundheitszustand seiner Tochter, die an Epilepsie litt, verschlechtert hatte.



Die schönsten bedrohten Wörter der deutschen Sprache


Im Wettbewerb "Das bedrohte Wort" wird am Montag dem Einsender des Wortes "Kleinod" der gläserne Käseigel als Hauptpreis überreicht.

Eine Jury um den Autor des "Lexikons der bedrohten Wörter" und Initiator des Wettbewerbs, Bodo Mrozek (38), wählten aus rund 3.000 Vorschlägen folgende zehn Begriffe als die schönsten bedrohten Wörter der deutschen Sprache aus:

1. Kleinod
2. blümerant
3. Dreikäsehoch
4. Labsal
5. bauchpinseln
6. Augenstern
7. fernmündlich
8. Lichtspielhaus
9. hold
10. Schlüpfer
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